Der Scott Contessa Riding Day auf der Innsbrucker Nordkette

Liebe Biker und Bikerinnen,

als ersten Blog Eintrag von Flow Sister, möchte ich, Sabine, euch heute von einem super Biketag zusammen den Mädels des Vereins, mit Karen Eller und dem Scott Contessa Team und 40 motivierten Freeride Mädels von 16 – 45 Jahren auf der Innsbrucker Nordkette berichten!

Can you feel the flow ;-)

by Trail Solutions

Es kann los gehen - Gruppenaufteilung

What a day – Bikes, Girls und die Tiroler Berge! Circa 40 Bikerinnen verbrachten am Samstag, den 05. Mai beim Scott Contessa Riding Day 2012 einen erlebnisreichen, sportlichen Tag auf der Innsbrucker Nordkette.            Für Bikerinnen jedes Levels war etwas dabei!

by Trail Solutions

Katrin Schön und Teilnehmerinnen

Betreut von den professionellen Guides vom Scott Contessa Team schnupperten Freeride Beginner rein und sammelten erste Trailerfahrung. Dank der Fahrtechniktipps von Karen Eller und Team konnten aber auch erfahrene Bikerinnen ihre „skills“ auffrischen.

Auch das drum herum stimmte! Scott Innsbruck und der Bike Shop „Bikebow“ waren vor Ort. Wir konnten die neuen Scott Bikes testen und die Jungs standen mit Rat und Tat zur Seite. Zum Mittag verpflegte uns die Bike Homebase Wolke 7 und dank Bikebow ließen wir den Tag gemütlich, beim einem BBQ ausklingen.

by Trails Solutions

Mittagspause in der "Wolke 7"

by Trail Solutions

Lisa ist bereit für die Pro Tour!

by Trail Solutions

Das Strahlen nach dem Biken ;-)

by Maria Frykman

BBQ zum Abschluss - Das Ende eines perfekten Tages!

Wir haben viele sympathische und motivierte Bikerinnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kennengelernt – weiter so Mädels! Danke an das gesamte Scott Team, den Contessa Mädels, Trail Solutions, der Innsbrucker Nordketten Bahnen, Bikebow und der Wolke 7.

by Trail Solutions

Karen Eller

Mehr Infos und Bilder findet ihr z.B. unter: http://flowsister.com, http://nordkette-singletrail.at und http://dierasenmaeher.de/ sowie auf Facebook (Contessa Team, Flow Sister oder Nordkette Singletrail)

Ride on Girls!

Neue Bike Adventures der Tiroler Enduro,Freeride und Downhill Mädels folgen!

Autorin: Sabine Oswald

Biene

Ich bin aus Dtld. und bin nach meinem Studium nach Tirol gekommen. Hier genieße ich die Berge, Wälder, Trails und Downhill Angebote. Als Mitgründerin von Flow Sister, Mitarbeiterin bei Trail Solutions und motivierte Freeriderin verbringe ich viel Zeit mit dem Thema “Bike” und auf dem Rad selbst. Ich bin weder top fit, noch die Schnellste, dafür habe ich unglaublichen Spaß auf den Trails und ich lerne täglich dazu – I can feel the flow! ;-)

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Durchs Alpbachtal

Meine heutige Tour führt mich durch das ganze Alpbachtal einen kurzen Abstecher in die Wildschönau,eigentlich nur bis Thierbach und wieder zurück,aber alles schön der reihe nach :-)

Ich starte wie immer vor meiner Haustüre in Brixlegg und klinke mich in die Runde “Klassiker mit Potential Teil1″ ein,nur mit dem unterschied das ich heute beim Bauernhof “Oberhaus” links in den Fuß(Wander)weg nach Alpbach abbiege,ist wie gesagt ein Wanderweg und KEIN offizieller Radweg soll heissen Wanderer haben vor rang und der Weg setzt etwas Fahrerrisches können voraus wer es macht kommt direkt an der Kreuzung “Lagerhaus” heraus und folgt meiner Spur Richtung Dorfzentrum wer will kann natürlich die ganze sache etwas abkürzen und der Landesstrasse bis Alpbach(Dorf)folgen.

                                                                                                       Abzweigung beim “Oberhaus Hof”

Ganz egal wie man es an geht weiter geht es,beim Hotel Böglerhof vorbei Richtung “Zotter-Alm”immer auf Asphalt und immer etwas steiler wertend bis  zur Weggabelung nach entweder rechts Richtung Schatzberg,oder eben gerade aus Richtung “Höseljoch Kapelle”

                                                                                                     hier geht es links Richtung “Zotter Hof”

Ein kurzes Trage/Scheibestück bergauf und schon bin ich direkt bei der Kapelle mit wunderbaren Blick aufs Wiedersbergehorn und die umliegenden Berge.Weiter geht es dann einen kurzen Singeltrail entlang bis zu einem Gatter und dem Wegweiser zur Jausenstation Klinglerhof ,hier werden die meisten bergab schieben,für Trailexperten beginnt hier ein Traum ;-) bevor es ca.100Hmt weiter unten auf Schotter wieder weiter geht.

                                                                                                          Höseljoch Kapelle

 

                                                                                                                           Da gehts weiter

Kurz nach der Jausenstation Klngler muß man sich mal wieder entscheiden,entweder man fährt über Thierbach zurück Richtung Kundl oder man biegt so wie ich links ab Richtung Saulueg/Wasser Weg um nochmals einiges an Höhenmetern zu machen.

                                                                                                  Könnte man leicht übersehen,aber hier weg geht es steil berauf

 

                                           Vor dem Bagger links ;-) hier sollte eigentlich ein Wegweiser”Holzalm” stehen,beginn des steilen Schotterweges.

 

                                                                                                               Vor dem Bagger gehts steil bergauf

Es geht immer auf Asphalt stetig steil bergauf zwischen Bauern,Wohn und Ferienhäusern hindurch Richtung Holzalm,bei einem Gefahren Schild unter dem eigentlich auch der Wegweiser zur Holzalm sein sollte biege ich links ab und ab nun heisst es einen sehr steilen Schotterweg die letzten Höhenmeter hinauf schieben.Oben angekommen kann man sich bei der Holzalm eine Erfrischung gönnen und die schöne Aussicht genießen und anschließend gemütlich über Zimmermoos nach Brixlegg bergab rollen oder bei der Holzalm vorbei Richtung Hauseralm über Reith nach Hause fahren.

                                                                                                     Blick vom Höseljoch Richtung Wiedersbergerhorn

 

                                                                                      Nach der Abfahrt Blick Richtung Thierbach/Wildschönau-Inntal                                                                                                               Blick von der Hauseralm Richtung Inntal

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Radwochenende in Nauders am Reschenpass in Tirol

Der Radsportverein Deißlingen (Sparte Mountainbike) verbrachte, bei traumhaften Bilderbuchwetter, ein Wochenende in der Apart-Pension Haus Arina in Nauders. Ich hatte die Ehre den Bikefreeks Hartmut, Martin, Lutz, Alfred, Helmut, Dietmar, Ernst und Volker aus Deißlingen unsere Bikearena in Nauders am Reschenpass zu zeigen. Am 1. Tag ging es zum Reschensee bis zum Greinhof , von dort zur Bruggeralm (Zerzertal). Nach einer kurzen Pause bewältigten wir den Singletrail von St. Martin nach St. Valentin. Von dort hatten wir wieder einen Aufstieg von 650 Höhenmetern zur Reschneralm zu bewältigen. Gestärkt mit Kaiserschmarrn, Gulaschsuppe, Apfelsaft und Bier auf der Reschneralm konnten wir die letzten Kilometer, Höhenmeter und Trails nach Nauders, in Angriff nehmen.
Am 2. Tag, wieder bei herbstlichem Traumwetter, erkundeteten wir die andere Seite von Nauders. Wir fuhren zur Valdafuralm, weiter zur Goldseehütte von dort zur Piengalm und dann zur Bergstation auf Bergkastel. Im Bergkastelrestaurant konnten wir bei ausgezeichneter Küche unsere Akkus wieder aufladen, denn wir hatten noch einige Kilometer vor uns. Die Tour führte uns anschließend zum Speicherteich und von dort über den Plamortboden, der sich im Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, nach Reschen. Zum Ausradeln umrundeten wir noch den Reschensee, tranken noch einen Cappuccino und trafen alle wohlauf in Nauders ein.

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2. Tour “Tour zur Darmstädter Hütte”

Der nächste Tag war unser Abreisetag, jedoch wollten wir den Vormittag noch für eine weitere Biketour nutzen. Wir entschieden uns für die Tour zur Darmstädter Hütte. Diese Tour ist mit rund 1100 Höhenmetern auf einer Strecke von 13 Kilometern pro Strecke eher nur sportlich ambitionierten Bikern ans Herz zu legen und wird auch deswegen in den Beschreibungen als „schwierig“ klassifiziert. Es gibt rund um St. Anton einige Bikerouten mit deutlich weniger Höhenmetern doch war unsere Einstellung: wenn man in die Berge zum Biken fährt sollte man diese Möglichkeiten auch ausnutzen.

Fahrtechnisch gibt es keine Herausforderung, da die Strecke durchgängig auf einem breiten Schotterweg verläuft. Der „Gegner“ den es zu bezwingen gibt ist der Berg mit seinen Höhenmetern.

Und diese Tour zeigte mit einer langen steilen Steigung gleich zu Beginn was uns auf den nächsten Kilometern erwartet. Der Blick auf den Gegenhang auf St. Anton und den Arlberg entschädigt aber für den unsanften Einstieg.

Blick auf St. Anton und den Arlberg

Nachdem der erste Anstieg bewältigt ist geht es kurz flach ins Moosbachtal hinein.

Hinein ins Moosbachtal

Die Erholung währt jedoch nicht lange denn schon bald geht es wieder steigend bis zum Stausee am Kartellboden. Dieser bei rund 2/3 der Strecke gelegene Stausee lädt mit seiner türkisen Färbung und umliegenden Bergen, die sich im Wasser spiegeln unweigerlich zu einem Fotostopp ein. Auch die Beine sind nicht undankbar über diese kurze Pause.

Stausee am Kartellboden

Von hier aus sieht man bereits in den Talschluss hinein und bei der Weiterfahrt erblickt man auch schon bald die Darmstädter Hütte.

Blick auf die Darmstädter Hütte

Auf der Darmstädter Hütte angekommen werden wir mit einem Stamperl vom freundlichen Hüttenwirt begrüßt. Wir stärken uns mit obligatorischem Apfelstrudel und Radler, genießen bei schönstem Wetter den tollen Rundumblick von der Darmstädter Hütte auf die uns umgebende Bergwelt.

Rundumblick von der Darmstädter Hütte

Hier hätten wir es sicherlich noch viel länger ausgehalten, doch leider ruft die Heimat und so machen wir uns auf den Rückweg nach St. Anton.

Der Vorteil des Bikes zeigt sich dann auf dem Retourweg: Habe ich mich beim Bergauffahren in manchem Steilstück gefragt warum ich gerade hier mit dem Bike und nicht zu Fuß unterwegs bin so genießen meine Beine die Erholung beim Downhill. Nun wird der Weg in einem anderen Tempo zurückgelegt als bergauf. Jedoch müssen nun meine Arme etwas leiden. Denn beim Downhill zeigt sich wieder der Klassenunterschied zu einem erfahrenen Biker. Während meine Begleitung die Geschwindigkeitsgrenzen auf der Downhillstrecke austestet und das hohe Tempo so richtig genießen kann werden meine Arme durch das Bremsen deutlich mehr gefordert. Doch als wir wieder St. Anton erreichen sind schon nach einer kurzen Erholung alle Anstrengungen wieder vergessen und zurück bleiben die Bilder dieser schönen Tour.

Wir können uns freundlicherweise noch im Hotel duschen bevor wir wieder die Heimreise in den flachen Osten Österreichs antreten.

Wir möchten uns nochmals sehr herzlich bei Tirol Werbung für diese tollen zwei Tage in den Tiroler Bergen bedanken und kommen sicherlich wieder!

Eva und Begleitung

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1. Tour “Vom Verwalltal zur Heilbronner Hütte”

Eine spontane Teilnahme an einem Gewinnspiel der Tirol Werbung und der überraschende Gewinn eines Bike-Kurzurlaubes in Tirol brachte mich in die ungewohnte Situation mein altes verstaubtes Bike aus dem Keller auszugraben. Ungleicher kann unsere Zusammensetzung nicht sein: während meine Begleitung seit 20 Jahren auf dem Bike oder Rennrad zu finden ist benutze ich ebenso lange lieber meine Füße zur schnelleren Fortbewegung. Meine einzigen Hoffnungen mein mangelndes Fahrkönnen in Kombination mit meinem älteren schwereren Bike auch nur ansatzweise ausgleichen zu können lagen daher in dem Vertrauen auf meine Kondition und die Geduld meiner Begleitung.

Somit waren wir nicht nur aufgrund dieser unterschiedlichen Voraussetzungen gespannt was uns in Tirol erwartet.

Wir waren im Hotel Montfortin St. Anton untergebracht. Die Gastgeber waren sehr freundlich und versorgten uns mit allerlei Tipps und Empfehlungen. Die Unterkunft bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist sehr zentral in St. Anton gelegen. Supermarkt und Restaurants sind in unmittelbarer Nähe, sodass man sich sehr einfach vor der Biketour mit Proviant versorgen und ebenso gut nachher die verbrauchten Kalorien wieder bei Tiroler Kost auffüllen kann.

Die Bikes können im Schikeller abgestellt werden. Ebenso bietet das Hotel einen sehr neuen und großzügigen Saunabereich inkl. Infrarotkabine. Das Wetter gab sich entgegen der ursprünglichen Prognosen und dem restlichen Sommer überraschend freundlich – für beste Voraussetzungen war somit schon gesorgt.

Unsere erste Tour führte uns bei wunderschönem Wetter ins Verwalltal über die Konstanzer Hütte zur Heilbronner Hütte. Per Bike eine Hütte auf 2300 Metern zu erreichen und 1000 Höhenmeter am Stück zu biken war für uns beide eine neue Erfahrung weswegen wir uns für diese Tour entschieden. Wie wir bemerkten, ist diese Tour sicherlich eine der populärsten Touren rundum St. Anton.

Doch der Anfang gestaltete sich für uns schwieriger als erwartet. Denn dem groben Kartenmaterial und den Wanderhinweisschildern folgend enden wir bald in einer mit dem Bike nicht befahrbaren Schlucht. Gemeinsam mit anderen Biker, die sich auf demselben Irrweg wie wir befanden kehren wir um und entdecken nun im zweiten Versuch die eigenen Bike-Routen-Hinweisschilder.

Hat man einmal das obere Ende von St. Anton erklommen so geht es zuerst auf Asphalt dann auf Schotter flach bis leicht steigend zum malerischen Verwallsee. Dieser wunderschön türkis gefärbte See lädt zu einer kurzen Pause ein und bietet auch ein tolles Fotomotiv.

Ausblick auf den Verwallsee

Ausblick auf den Verwallsee

Weiter geht es ins Verwalltal hinein, meist in einer leichten Steigung. „Meist“ impliziert jedoch, dass der eine oder andere „Schupfer“ doch vorkommt und den Puls kurzfristig in die Höhe treibt. Doch am Ende des längsten Steilstückes wird man mit einem ersten tollen Blick auf die umliegende Bergwelt belohnt.

Ein Blick auf die umliegende Bergwelt

Auch ist an diesem schönen Fotostopp eine Bank zu finden bei der man bei Bedarf seine Kraftreserven wieder auffrischen kann.

Weiter geht’s nun eher gemütlich bis zur Konstanzer Hütte. Diese ließen wir aber links liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) und folgten bei der Wegkreuzung vor der Konstanzer Hütte dem rechten Weg Richtung Heilbronner Hütte. Das Tal wird breiter und die wunderschöne Naturkulisse um einen herum lassen die Anstrengung in den Hintergrund rücken.

Auf dem Weg Richtung Heilbronner Hütte

Auf einem breiten, flach steigenden Schotterweg erreicht man nach einiger Zeit die Schönverwallhütte. Hier beginnt ein kurzer Single-Trail durch eine sumpfige Almlandschaft bis man die Abzweigung zur Heilbronner Hütte erreicht.

Für diejenigen, die ein schweres Bike haben und ihre Arme schonen wollen ist es sicherlich eine Überlegung das Bike bei dieser Abzweigung zurückzulassen und den letzten Teil zur Heilbronner Hütte zu Fuß zu bewältigen. Denn ab hier heißt es ca. 45 Minuten über einen steilen, steinigen Single-Trail das Bike zu tragen oder zu schieben. Meine erfahrene Bikebegleitung testete einige Passagen auf ihre Fahrbarkeit bergauf während ich dank meinem schweren Bike ein Ganzkörper-Workout machte. Ist man jedoch endlich oben angekommen so genießt man einen idyllischen Blick auf die Scheidseen und in geringer Entfernung dahinter liegend auf unser heutiges Tagesziel die Heilbronner Hütte.

Blick auf die Heilbronner Hütte

Und auch die umliegende Bergkulisse lädt zum Genießen derselbigen ein.

Blick auf die umliegende Bergkulisse

Auf der Heilbronner Hütte angekommen stärkten wir uns mit Radler und Apfelstrudel und genossen die herrliche Rundumsicht sowie den Blick zurück Richtung St. Anton.

Blick Richung St. Anton

Zurück gings wieder den selben Weg. Versierte Biker können bergab auf der Tragestrecke ihren Mut und ihr Können testen während ich für meinen Teil bei der Sicherheitsvariante blieb. Doch wieder auf dem Schotterweg angekommen konnten wir die nun Bergab-Strecke nach St. Anton aus einer anderen Perspektive bei naturgemäß ungleich weniger Anstrengung und einem deutlich anderen Tempo an uns vorbeiziehen lassen.

Eva und Begleitung

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3. Tour „Penken-Lämmerbichl-Vorderlanersbach“

Ein weiterer, heißer Sonnentag ist lange gestartet, bevor wir uns auf den Weg machen, um unsere letzte Bike-Tour, wiederum auf Empfehlung unserer Gastgeber-Familie, zu unternehmen. Heute geht es mit der Penkenbahn aufwärts zur ersten Station. Als Mountainbiker erhält man hier schon an der Kasse pro Person ein Erfrischungsgetränk, bevor man den Weg zum Einstieg in die Gondel hochradelt. Super Service, auch einen extra Bike-Zugang gibt es hier, wie an fast allen Bergbahnen, welche Fahrräder befördern! An der ersten Station entscheiden wir uns loszuradeln und die ersten 200 Höhenmeter überwinden wir in ca. 15-18 Minuten, bis wir an der Bergstation der Penkenbahn sind. Wahlweise können diese 200 hm auch noch mit der Bahn überwunden werden. Das Bergpanorama hier oben auf 1.900m ist einfach umwerfend.

Wir fahren nun in Richtung Penkenjoch und kommen an Christa´s Schialm vorbei, die wir rechter Hand liegen lassen. Weiter geht es nun über eine grobe Schotterstraße, die teilweise bis zu 26 % steil ist und zumindest einen von uns zum Schieben veranlasst. Der Wegweiser zeigt uns eine Abfahrt in Richtung Tux-Vorderlanersbach, welche auch auf der Bikekarte eingezeichnet ist. Wir entscheiden uns jedoch, aufgrund des „Insider-Tipps“ für einen kleinen, schmalen Weg geradeaus, welcher eine ca. 10-15 minütige Schiebepassage für uns bereithält. Nach der Schiebepassage führt der Weg um einen Teil des Wanglspitz entlang, bis wir den neu angelegten Schneiteich Rastkogel erreichen, der uns zu einer kleinen Pause einlädt, um das Bergpanorama mit herrlicher Aussicht auf einen Teil des Hintertuxer Gletschers zu genießen. Der nun breitere Schotterweg führt noch hoch bis zum Ausstieg eines Skiliftes auf 2.300m. Leider führt von hier aus kein Weg mehr weiter, welchen wir mit dem Fahrrad fahren können. So entscheiden wir uns für den breiten Schotterweg/ Forstweg bergab, welcher uns an der Lämmerbichl-Alm auf 2.100m vorbei führt, bis der Weg sich auf ca. 1.600m wieder teilt. Ein einladendes Schild und unser Hungergefühl führt uns nach einem ca. 10 minütigem Anstieg zum Gasthof Geislerhof auf 1.645m. Der Ausblick während des Essens von der Terrasse ist traumhaft und danach kann eine kurze Rast in einem der Liegestühle mit Panoramablick genommen werden. Nun geht es weiter, nur noch abwärts, nach Vorderlanersbach und weiter bergab auf der Asphaltstraße nach Mayrhofen.

Bei dieser Tour hatten wir ca. 30 Kilometer und ca. 650 Höhenmeter (bergauf) zu überwinden. Reine Fahrtzeit ca. 2 ¾ Stunden.

Es war ein unvergessliches Gefühl, die Landschaft in und um Mayrhofen per Bike erkunden zu können. Die gesamte Umgebung und die Bergbahnen sind wirklich perfekt auf Mountainbiker eingestellt. Dadurch macht es noch mehr Spaß, die Berge zu „beradeln“, auch da man sich hier als Biker wirklich sehr willkommen fühlt.

Und obwohl wir ja aus einer ebenfalls herrlichen Umgebung, aus Oberstdorf/Allgäu kommen, können wir sagen, unser Fazit als Bike-Scouts zu Mayrhofen und Umgebung: TOP Bike-Location, die jederzeit und immer wieder eine Reise wert ist!!!!!

Schorsch und Sabine

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2. Tour „Stausee Durlaßboden“

Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Bike-Hotel „Magdalena“, haben wir uns auf den Touren-Tipp unserer Gastgeber-Familie verlassen und wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Von Mayrhofen aus sind wir mit den Mountainbikes nach Zell gefahren, um dort mit der Rosenalmbahn auf über 1.700m zu gelangen. Von der Bergstation aus führt linker Hand ein breiter Schotterweg zuerst kurz hinunter und dann wieder den Berg weiter hinauf, dann erst Richtung Kreuzwiesenalm. Der Weg ist mit dem Mountainbike sehr gut zu befahren und das Gelände ist sehr koupiert. Der Schotterweg führt eine ganze Zeit lang immer geradeaus, bergauf, bergab und vorbei an mehreren Almhütten, ja schon fast Almdörfchen. Er führt uns auch durch kleinere Wasserstellen, wir befinden uns direkt in der Zillertal Arena. Es sind nur wenige Wanderer unterwegs, insgesamt treffen wir auch nur eine Handvoll Mountainbiker. Trotz Ferienzeit hat man hier oben seine Ruhe.

Wir fahren etwa in 1.800m bis 1.900m Höhe um fast die Hälfte des Kreuzjoch´s herum, immer mit fantastischem Blick in die umliegenden Seitentäler Schwarzachtal, Wimmertal und Schönachtal und mit Blick auf den Stausee. An einem Abzweig in Richtung Isskogel entscheiden wir uns für den Weg bergab in Richtung Gerlos, der uns in einer Höhe von ca. 1.600m weiter in Richtung Stausee führt. Ein kurzes Stück fahren wir wieder hinauf, bevor wir dann scharf rechts über einen Teil der Skipiste bergab fahren und so die schön gelegene und sehr außergewöhnliche Rösslalm erreichen. Die Rösslalm ist wirklich sehenswert und sehr durchdacht mit viel Holz gebaut und bis ins kleinste Detail (Toiletten ansehen) eingerichtet. Der Stausee liegt von hier aus zum Greifen nahe, jedoch führt uns der Weg, nach einer kurzen Rast, zuerst wieder den Berg hinunter, bevor wir einem schmalen Fußweg bergauf folgen, mit dem wir nach ca. 20 Minuten endlich den Stausee Durlaßboden erreichen. An einem kleinen Badefloss an der Bootsanlegestelle springen wir kurz ins erfrischende Nass und genießen im kostenlosen Liegestuhl die herrliche Sonne.

Nach unserer Sonnenpause kehren wir um und fahren auf der Straße nun wieder talauswärts. Auf der rechten Seite entdecken wir einen kleinen Waldweg, welcher uns am Fluß entlang führt, bis wir an einer Brücke wieder auf die Hauptverkehrsstraße wechseln müssen. Von hier aus schließen wir uns dem Autoverkehr an und fahren zügig bergab. Wir lassen die Gerlossteinbahn linker Hand vorbeiziehen und entscheiden uns dann, kurz vor den Serpentinen nach Zell, für einen Weg geradeaus der uns Richtung Ramsau führt. Wir sind noch oberhalb von Zell und fahren über einen sehr schmalen Weg, der teilweise über eine Wiese führt, immer in Richtung Ramsau. Kleine Schiebepassagen sorgen für Abwechslung nach der schnellen Abfahrt und führen uns weiter über einen kleinen, einfachen „Natur-Single-Trail“ nach Ramsau. Von hier aus geht es noch ca. 10 Minuten weiter auf der Straße bis wir an unserem Ausgangspunkt in Mayrhofen angekommen sind.

Die Tour hatte ca. 60 Kilometer und es wurden ca. 700 Höhenmeter (bergauf) überwunden. Reine Fahrtzeit ca. 4 ¾ Stunden.

Schorsch und Sabine

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1. Tour „Zillertaler Höhenstraße“

Wir, Schorsch und Sabine, wurden als Bike-Scouts ausgewählt und durften zwei Tage in Mayrhofen verbringen und die traumhafte Landschaft per Bike bei strahlendem Sonnenschein und heißen Sommer-Temperaturen erkunden.

 

Die erste Bike-Tour haben wir mit unserer Anreise nach Mayrhofen verbunden. Abseits der Hauptverkehrsstraße sind wir in Kaltenbach auf die Zillertaler Höhenstraße aufgefahren. Um gleich etwas Höhenmeter zu gewinnen, sind wir mit dem Auto bis zur Kaltenbacher Schihütte (1.800m) gefahren. Die mautpflichtige Höhenstraße ist jeden Cent wert, denn der Blick ins Zillertal ist von hier oben wirklich traumhaft.

Zillertaler Höhenstraße - Schorsch beim Anstieg

 

Um sich etwas von der Anreise zu erholen und sich die Beine im wörtlichen Sinne etwas zu „vertreten“, haben wir uns entschieden, dass einer von uns (Schorsch), diese traumhafte Aussicht und die gut ausgebaute Teerstraße nun mit dem Bike erkunden darf. Also Bike vom Träger abgeschnallt, Bike-Klamotten und Helm an und die ersten 10 Minuten geht es über 300 Höhenmeter kurvenreich immer Richtung Hippach bergab. Nach der kurzen rasanten und schnellen Abfahrt geht es nun wieder bergauf. Die Straße ist immer geteert, führt teilweise durch schattige Waldstücke und auch vorbei an mehreren Einkehrmöglichkeiten. Die Luft hier oben riecht frisch nach Wald, die Temperaturen sind angenehm kühl und es ist in den frühen Abendstunden so gut wie fast kein Verkehr. Der durchgehende tolle Ausblick auf die Zillertaler Alpen entschädigt schnell für die ca. 700 Höhenmeter, die nun überwunden werden müssen. Sabine ist derweil mit dem Auto vorrausgefahren und hat den traumhaften Blick von einem Aussichtpunkt aus genossen. Von dem Aussichtspunkt aus führt die Straße nochmals für ca. 15 Minuten bergauf und oben angekommen, geht es ab der Hütte Melchboden (2.000m) nur noch bergab. Bis zu dieser Hütte fährt auch ein Linienbus von Hippach/ Ramsau aus. Auf der Straße nach Hippach überwinden wir nun ca. 1.400 Höhenmeter wie im Flug. In Hippach angekommen führt ein kleiner Radweg, abseits der Hauptverkehrsstraße, nach Mayrhofen.

 

Zillertaler Höhenstraße - Anstieg

Zillertaler Höhenstraße - Hochebene

Von der Kaltenbacher Schihütte nach Mayrhofen beträgt die Fahrzeit mit dem Mountainbike (bei guter Kondition) ca. 2 Stunden und es wurden über 650 Höhenmeter (bergauf) überwunden.

Schorsch und Sabine

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Morgenstimmung auf der Hinterhornalm

Blick nach Innsbruck

Vor ein paar Tagen bin ich ziemlich früh aus den Federn gekrochen, um noch vor Arbeitsbeginn etwas für die Kondition zu tun. Als schnelle Tour fiel mir gleich die Route von Gnadenwald auf die Hinterhornalm ein. Und so war ich bereits um 7 Uhr am Bike und konnte eine der schönsten Morgenstimmungen des Jahres einfangen: In der Nacht hat es nämlich geregnet und danach trafen die ersten Sonnenstrahlen auf die verbleibenden Nebelbänke.

Blick ins Unterinntal

Die Tour ist nicht allzu schwierig: Etwas mehr als 600 Höhenmeter auf rund 6 Kilometern, durchgehend asphaltiert. Traumhafte Ausblicke über Innsbruck, ins Stubai und zu den Tuxer- und Zillertaler Alpen sind garantiert. Oben angekommen erwartet einen die Hinterhornalm mit feiner Aussichtsterrasse und feinen Speisen. Allerdings öffnet die erst ab 10 Uhr und da war ich schon wieder seit einiger Zeit im Büro…

Man kann die Tour auch als Runde über die Ganalm und Walderalm fahren, hier der Link dazu.

Drachenfliegerrampe auf der Hinterhornalm

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Mountainbike-Erlebnisbericht aus dem Lechtal

Unser Kurzurlaub im Lechtal war leider, wie schon fast der komplette Sommer, von Regen und Wolken begleitet. Bei unserer Anreise am 28. Juli war der Flexenpass am Arlberg in Nebel gehüllt. Über Lech und Warth erreichten wir unseren Aufenthaltsort Bach. Im Hotel Zum Grünen Baum wurden wir herzlich Willkommen geheißen durch die Chefin, die uns persönlich zum schönen und geräumigen Zimmer führte. Nach einem sehr guten Abendessen und und einem kleinen Spaziergang durchs Dorf waren wir gerüstet für unsere Tour am nächsten Tag.
Gasthof zum Grünen Baum

Gasthof zum Grünen Baum

Leider war das Wetter nicht super und deshalb haben wir uns morgens entschieden keine Schlammschlacht zu machen, sondern über die Straße nach Lech und zurück zu kurbeln. Es geht ja immerhin ziemlich bergauf und von der Landschaft her ist diese Strecke sehr schön. Natürlich haben wir realisiert, dass wir dann für eine kurze Weile das schöne Land Tirol (unseren Preisverleiher) verlassen mussten, aber jeder Holländer weiß, dass seine Königin Beatrix jedes Jahr ihren Skiurlaub in Lech verbringt, und wenn man dann schon mal in der Nähe ist, muss man auch hinfahren. Also, das haben wir gemacht. Auf halber Strecke am Berg muss man einen Tunnel durchqueren. Das mögen wir nicht so, die dunklen Tunnel mit rasenden Autos. Man weiß nie ob man gesehen wird. Als das erste Auto heransauste, wollte ich absteigen und zu Fuß auf der Bordkante weitergehen. Blöderweise bin ich über die Bordkante gestürzt, aber zum Glück nur ein paar Kratzer am Bein. Nach ungefähr 30 Kilometer haben wir Lech erreicht. Die Sonne ist sogar zum Vorschein gekommen, aber keine Beatrix. Wir haben trotzdem einen herzhaften Teller auf einer Terrasse genossen. Und dannn wieder schnell ab in die Tiroler “Heimat”. Übrigens hatte ich morgens schon bemerkt, dass wir in Richtung Lech Rückenwind hatten und ein wenig geahnt, dass wir mittags, bei der Zurückfahrt, mit Gegenwind rechnen mussten. Und so war es auch, die letzten 10 Kilometer durchs Tal runter waren fast schwieriger wie die Bergfahrt. Da auch hier die Sonne rausgekommen war, haben wir sehen können wie schön und urig das Lechtal ist. Leider haben wir keine Zeit mehr gehabt uns eines oder mehrere der Seitentäler und Hütten anzusehen.

Radtour durch das Lechtal

Schon am nächsten Tag, Sammstag den 30. Juli, wartete auf uns die Weiterreise nach Italien. Einen Leckerbissen haben wir uns für diesen Tag aufgehoben: die Fahrt über das wunderschöne Hahntennjoch nach Imst. Leider mit dem Auto, denn mit Mountainbike oder Rennrad muss dies ein Traum sein. Das heben wir uns auf für das nächste Mal im malerischen Lechtal.

Wir danken Tirol Werbung und unseren Gastgebern vom Grünen Baum für den schönen Aufenthalt.

Frans und Yvonne Laeven

Valkenburg, Niederlande

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